Ausbildungsziele - Allgemeine Fertigkeiten
- Erhebung und Bewertung der Anamnese
- Körperliche Untersuchung
- Erstellung einer Krankengeschichte mit Befunddokumentation und Dokumentation des Krankheitsverlaufs
- Erlernen der Gesprächsführung mit Patienten und Angehörigen
- Erstellung eines Diagnostikplans
- Erstellung eines Therapieplans
- Indikationsstellung zu und Teilnahme an schwierigen und aufwändigen diagnostischen Eingriffen
- Einschätzung und Bewertung der Ergebnisse klinisch - chemischer und hämatologischer Untersuchungen
- Indikationsstellung und Bewertung radiologischer Untersuchungen
- Erstellung von Diagnose und Differenzialdiagnosen
- Teilnahme an Stationsvisiten, Konsiliarbesprechungen und Kurvenvisiten
- Teilnahme an Fallbesprechungen, Kolloquien, Befundauswertungen und Demonstrationen (einschließlich Teilnahme an Obduktionsdemonstrationen und klinisch-pathologischen Konferenzen)
- Anwendungen präventiver, insbesondere krankenhaushygienisch relevanter Maßnahmen
- Patienten – Vorstellung bei Visiten, Röntgendemonstrationen und Konferenzen
- Fallvorstellungen bei Seminaren für Studierende im Praktischen Jahr
- Erstellung von Befundberichten, Epikrisen, Kurzarztbriefen und Arztbriefen sowie einfachen gutachterlichen Bescheinigungen
- Teilnahme an Wochenend-, Feiertags- und Nachtdiensten unter Aufsicht des diensthabenden Arztes/Ärztin
- Erlernen der Technik der Blutentnahme, der intravenösen Injektion, Infusion und Transfusion (Punktion peripheren Venen und Blutabnahme mit üblichen Systemen, Kapillarenblutentnahme mit Blutgasanalyse und Blutzuckerbestimmung, Anlegen von Blutkulturen, Legen von peripheren Venenkathetern)
- Gewinnung von weiteren Proben für die Diagnostik und Durchführung einfacher diagnostischer Tests (Gewinnung von Sputum, Gewinnung von Magensaft einschließlich Anlage einer Magensonde, Gewinnung von Harnproben einschließlich Blasenkatheteranlage, Gewinnung von Abstrichen, Durchführung chemischer Laboruntersuchungen zum Beispiel mittels Stäbchen in Blut und Urin, Durchführung von fäkalen okkulten Bluttests)
- Erwerb von Kenntnissen zu rechtlichen Aspekten (Aufklärungspflicht, Beratungspflicht) und ethischen Aspekten ärztlichen Handelns (Schmerztherapie, Palliativtherapie, Hilfe im Sterbeprozess)
- Aspekte der Verordnungsfähigkeit und Erstattungsfähigkeit von Arzneimitteln in Abhängigkeit von Kostenträgern und evidenzbasierten Kriterien
- Verordnung und Verfügbarkeit von nicht medikamentösen Therapieleistungen (zum Beispiel Physiotherapie, Hilfsmittel etc.)
- Erwerb von theoretischen und praktischen Kenntnissen im Sozialversicherungsrecht und Rehabilitationswesen einschließlich Wissen über Begutachtungen und Kostenträger