Pflichtfächer im Praktischen Jahr

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Dr. med. Iris Gerlach (PJ-Beauftragte)
Pflichtfach Innere Medizin
- Durchführung von EKG Untersuchungen einschließlich Befunderstellung
- Durchführung von Schellongtests einschließlich Beurteilung
- Durchführung von Belastungs-EKG-Untersuchungen einschließlich Beurteilung
- Bestimmung der pulsoxymetrischen Sauerstoffsättigung einschließlich Beurteilung
- Teilnahme an Untersuchungen in der Funktionsdiagnostik (Endoskopie, Sonographie, Endosonographie, Bronchoskopie, Lungenfunktion, 24 Stunden pH Metrie, Echokardiographie, Herzkatheter-Diagnostik, Schrittmacherdiagnostik)
- Prinzipien der intensivmedizinischen Therapie (Dialyseverfahren, Respiratortherapie, kardiopulmonale Reanimation, Kardioversion, Defibrillation, Schockbehandlung, Komabehandlung, Behandlung bei Vergiftungen)
- Prinzipien der Ernährungs- und Diätberatungen bei der Betreuung geriatrischer und chronisch kranker Patienten
- In der Präventivmedizin (Gesundheit- und Ernährungsberatung, Impfung)
- In der Rehabilitation
Das Zentrum Innere Medizin ist formal unterteilt in 2 Medizinische Kliniken.
Klinik | Chefarzt | Telefon-Durchwahl |
---|---|---|
Geriatrie | Dr. Ackermann | 3690 |
Med I | Prof. Dr. Holtmann | 3222 |
Med II | Prof. Dr. Dißmann | 3365 |
Während Ihres internistischen Tertials sind Sie für jeweils 8 Wochen zwei der drei Kliniken zugeteilt. Das Wissen und Können der jeweils dritten Klinik eignen Sie sich an, indem Sie bei den diagnostischen und therapeutischen Verfahren und/oder auf der Intensivstation hospitieren und an den Diensten teilnehmen.
Die intensivmedizinische Betreuung erfolgt auf der interdisziplinären Intensivstation. Dorthin können Sie gern wochenweise rotieren.
Wir bitten Sie ausdrücklich, sich gegenseitig über Patienten mit besonderen und seltenen Krankheiten zu informieren.
Auf Wunsch können Sie tageweise bei Diabetikerschulungen, COPD – Schulungen, im Fachbereich Diabetes des MVZ am Klinikum und in allgemeinärztlichen Praxen hospitieren.

Pflichtfach Chirurgie
- Teilnahme an Operationen (als Richtwert sollten 10 Wochenstunden im Operationssaal nicht über- oder unterschritten werden)
- Vorbereitung des Patienten auf die Operation
- Aufklärung des Patienten
- Durchführung operationsbegleitender Maßnahmen (Ulkusprophylaxe, Atemschule und Pneumonieprophylaxe, Thrombose-, Embolie- und Infektionsprophylaxe)
- Erlernen der Indikationen, der Grenzen und Risiken operativer Eingriffe
- Kleine Chirurgie der Haut und Hautanhangsgebilde
- Lokaler Anästhesieverfahren einschließlich Verfahren der Plexus-Anästhesie
- Intraoperatives Legen und postoperatives Entfernen von Redon-Drainagen
- Grundlagen der chirurgischen Grundversorgung, Wunddesinfektion, Klassifikation der unterschiedlichen Verletzungs- und Verbrennungs-Arten und deren Behandlung
- Durchführung eines ABO-Identitätstests (unter direkter Aufsicht des transfundierenden Arztes)
- Beherrschen von Maßnahmen der Asepsis und Antisepsis
- Erlernen der gängigen Naht-Techniken (Einzelknopfnaht, Donati-Naht, Allgöwer-Naht, U-Naht, fortlaufenden Naht, Intracutannaht)
- Postoperative Versorgung (Kenntnis postoperativer Frühkomplikationen, Anlegen, Überprüfen und Wechseln gängiger Verband- und Gips- Arten, Wundbehandlung einschließlich Behandlung und Versorgung von Wundinfektionen, postoperative Infusions- und Ernährungs-Therapie, Einleitung und Begleitung in der Phase der Mobilisierung, sowie Einführung in die Techniken der physikalischen Therapie und Krankengymnastik)
- Erlernung der Grundzüge der Intensivtherapie wesentlicher chirurgischer Krankheitsbilder (z.B. Polytrauma, schwere Verbrennungen, Peritonitis)
Chirurgisches Tertial
Das chirurgische Tertial leisten Sie zu je 8 Wochen in der Klinik für Viszeral-, Thorax und Gefäßchirurgie („Allgemeinchirurgie") und in der Klinik für Unfall- und Handchirurgie und Orthopädie ab. Weitere Informationen zur Allgemeinchirurgie finden Sie hier als PDF-Datei herunterladen.
Klinik | Chefarzt | Telefon-Durchwahl |
---|---|---|
Chir I | PD Dr. Bruns | 3415, 2940 |
Chir II | Dr. Reichstein | 3414, 2902 |
Nachdem Sie von Mitarbeitern des OP über die Grundregeln der Asepsis informiert worden sind, können Sie im OP assistieren. Ihre Einsätze entnehmen Sie bitte dem OP-Plan.
Wir raten Ihnen, auch an Bereitschafts- und Wochenenddiensten teilzunehmen. Kenntnisse in EKG-Befundung und Notfallmaßnahmen sind hierfür sinnvoll.